Der neue Luxus

Als Statussymbole schaffte man sich früher teure Autos oder dicke Uhren an. Wofür geben Menschen heute gerne ihr Geld aus?

Illustrationen von Stefan Dimitrov

Gerade ist die Uhrenmesse „Baselworld“ zu Ende gegangen, sie war nicht mehr wiederzuerkennen. Zwei ganze Veranstaltungstage hatte sie dieses Jahr eingebüßt, und nur noch halb so viele Aussteller wie im Vorjahr waren zu dieser Leistungsschau der Branche gekommen, die bis vor nicht allzu langer Zeit noch als der Top-Umschlagplatz für Schönes und Reiche galt. Die derart abgemagerte Messe ist ein Ergebnis der deutlichen Mangelerscheinungen, an denen die Hersteller von Luxusuhren in den vergangenen Jahren litten. Als mögliche Gründe für diese wirtschaftlichen Orientierungsschwierigkeiten wurden bisher ins Feld geführt: Der massive Schweizer Franken, die Smartwatch, die neue Anti-Korruptions-Politik in China und die schleppende Öffnung der Branche fürs Onlinegeschäft.

Vielleicht, ganz vielleicht, geht aber auch die Epoche der klassischen Statussymbole langsam zu Ende, zu denen die dicken Uhren genauso gehören wie goldene Feuerzeuge, Kaviar, Zigarren und röhrende Sportwagen.

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