Klimakrise -
wie retten wir die Zukunft?

Mitmachen beim Bessermachen in der Werkstatt Demokratie

6 Minuten Lesezeit

Was ist wichtig?


Was ist das Problem?


Und was können wir besser machen?


Darum geht es in der Werkstatt Demokratie. Einem Projekt, das die SZ gemeinsam mit der Nemetschek Stiftung gestartet hat. Um Menschen in diesem Land miteinander ins Gespräch zu bringen. Und um im Gespräch dieses Land gemeinsam besser zu machen. Deswegen fragen wir in der Werkstatt Demokratie erst Sie, was Ihnen wichtig ist - diesmal haben Sie sich für die Frage entschieden: 

"Klimakrise - wie retten wir die Zukunft?" 


Die SZ-Redaktion hat versucht, Antworten auf die gestellte Frage zu finden. Und dabei, im Sinne des konstruktiv angelegten Projekts, nicht allein Probleme herauszuarbeiten, sondern Ideen, wie man der Krise (noch) begegnen kann. Hier präsentieren wir die Ergebnisse. Z
um Einstieg: Wenn Sie zwischen allen Klimaberichten, Negativprognosen und Hiobsbotschaften der vergangenen Monate den Überblick verloren haben, wie es um den Klimawandel und die Zukunft unseres Planeten eigentlich steht, hilft Ihnen hoffentlich dieser Erklärversuch in Grafiken und Videos:

Ein Essay untersucht den Abgrund zwischen Möglichem und Machbarem in der Klimakrise - und warum Klimaschutz bei aller Bereitschaft einen politischen Rahmen braucht:

Was möglich ist, wenn man will, wird in Bottrop im Ruhrgebiet deutlich. Hier haben sich die Kommunalpolitiker vorgenommen, den Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid um die Hälfte zu senken. Und auch jenseits von Bottrop gibt es nicht nur Stagnation und Resignation, sondern viele gute Ideen, um der Krise zu begegnen. Und manchmal regeln sich die Dinge fast wie von selbst:

Noch weiter sind die Menschen in einer Art Öko-Kommune in einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt. Sie haben es geschafft, ihren Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zum Durchschnittsdeutschen drastisch zu reduzieren. Eine Reportage aus einem Ort, in dem die Welt schon (fast) in Ordnung ist:

Solche Utopien lassen sich nicht sofort und nicht von jedem umsetzen. Aber das nimmt uns nicht aus der Pflicht, auch wenn's mitunter schwerfällt. Machen Sie unser Quiz und finden Sie heraus, wie weit Sie - im Vergleich zu anderen - in Sachen Klimaschutz schon sind:

Was wir tun können und was zu tun ist, greift auch unser Podcast "Das Thema" in dieser Woche auf - von Ideen und Vorschlägen aus der Wissenschaft über grünes Wachstum bis hin zu aktuell diskutierten politischen Maßnahmen: 

Man kann aber auch ganz klein anfangen, bei Dingen, die weder viel Verzicht noch größere Eingriffe mit sich bringen. Die eigentlich naheliegend sind, nicht nur, wenn es um Klimaschutz geht. Zum Beispiel: langsamer fahren und - Bäume pflanzen.

All das zeigt: Klimaschutz ist machbar - aber nicht nebenbei. Es braucht Willen, Überzeugung, gute Ideen und: Geld. Sinnvolle und effektive Klimapolitik darf eben nicht einseitig die belasten, die ohnehin kaum Spielraum haben. Wir haben die Problematik für vier beispielhafte Haushalte und Lebenssituationen durchgerechnet:

Was es auch braucht: Grenzen und die Bereitschaft, diese einzuhalten. Ohne bisherige Freiheits- und Konsumansprüche zu hinterfragen, wird es nicht gehen. Regulierungen und Einschränkungen sind ureigenste Aufgabe von Politik, sagt unser Experte - und haben nichts mit der vielzitierten "Öko-Diktatur" zu tun:

Klimaschutz und klimapolitisches Handeln ist wegen dieses Konflikts diffizil - und auch deswegen, weil es unmittelbar hineinwirkt in unseren Alltag, in unsere Lebenswirklichkeit - weil ganz grundsätzliche Fragen aufgeworfen werden danach, wie wir uns bewegen, was wir essen. Weil kleine Entscheidungen auf einmal groß werden:

Was sie zum Klimaschutz beitragen können, fragen sich natürlich auch SZ-Redakteure - und wie sich der Alltag so gestalten lässt, dass man möglichst wenig Schaden anrichtet. Was sie versuchen und wie sie mit der dabei oft nicht vermeidbaren Frustration umgehen, berichten Marlene Weiß aus dem Wissensressort und Alex Rühle aus dem Feuilleton in diesem Video:

Ja, es gäbe Anlass zu Frustration, Sorge und sogar Panik, wie sie Greta Thunberg eingefordert hat. Es gibt aber auch Grund zur Hoffnung, weil es zwar fünf nach zwölf, aber immerhin noch nicht später ist. Weil wir handeln müssen, aber auch können. Und weil die Welt nicht wie am Ende in der eingangs verlinkten "Anatomie einer Katastrophe" aussehen muss, sondern auch diese Zukunft denkbar und möglich ist: 

Nicht nur lesen - mitgestalten

Jede und jeder kann Teil der Werkstatt Demokratie werden und mitmachen. Gut 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben wir zu kostenlosen Diskussions-Veranstaltungen eingeladen in München und Erfurt, bei denen wir mit Ihnen in kleinen Arbeitsgruppen über Wege aus der Klimakrise debattieren haben. In Kürze berichten wir über die Ergebnisse.

Wer keine Zeit hatte oder zu weit weg wohnt, konnte auf SZ.de mitdebattieren. Auch Diskussionsbeiträge und Ideen aus unseren Online-Angeboten während der Themenwoche zur Klimakrise fließen in das Projekt ein und werden auf einer Abschlussseite wie dieser festgehalten.

SZ-Grafik

Wir halten Sie über Neues aus der Werkstatt regelmäßig auf dieser Seite auf dem Laufenden, bringen die Infos aber auch direkt zu Ihnen: Wenn Sie möchten, stoßen Sie zu unserem WhatsApp-Kanal dazu. Folgen Sie uns auf Twitter (@SZ_Demokratie) und werden Sie Mitglied in unserer Facebook-Gruppe. Mailen Sie uns, was Sie bewegt (mit einem kurzen Hinweis, wenn Sie auch in unseren Verteiler aufgenommen werden möchten).

Warum das alles?

Weil wir mit Ihnen reden, diskutieren, streiten wollen - und Ihnen Raum und Gelegenheit geben wollen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die vielleicht eine ganz andere Sichtweise haben sowie andere Vorstellungen und Ideen mitbringen. Wir wollen aber beim miteinander Reden und Streiten nicht aufhören, sondern übers Diskutieren online und in den Workshops gemeinsam zu Lösungsansätzen kommen - für eine bessere Gesellschaft. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. Erste Ansatzpunkte, wie das gehen kann, und mehr Hintergrund zu dieser Runde des Projekts lesen Sie hier:

Was steckt hinter dem Projekt?

Die Werkstatt Demokratie ist aus zwei SZ-Projekten hervorgegangen: Wir haben sowohl mit dem Democracy Lab als auch mit Die Recherche gute Erfahrungen gemacht und führen in der Werkstatt beides zusammen. Interessierte können - entsprechend dem Prinzip von Die Recherche - über Themen abstimmen und so der Redaktion einen Arbeitsauftrag geben. Und sie können, wie im Democracy Lab, über Ihre Themen online und offline diskutieren. Wir verbinden aber nicht nur Recherche und Diskurs noch stärker, sondern begreifen die Werkstatt Demokratie als etwas, in dem gemeinsam und demokratisch an dem gearbeitet werden kann, was dieses Land bewegt.

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