Europas Zukunft -
in welcher Heimat wollen wir leben?

Mitmachen beim Bessermachen in der Werkstatt Demokratie

5 Minuten Lesezeit

Was ist wichtig?


Was ist das Problem?


Und was können wir besser machen?


Darum geht es in der Werkstatt Demokratie. Einem Projekt, das die SZ gemeinsam mit der Nemetschek Stiftung gestartet hat. Um Menschen in diesem Land miteinander ins Gespräch zu bringen. Und um im Gespräch dieses Land gemeinsam besser zu machen. Deswegen fragen wir in der Werkstatt Demokratie erst Sie, was Ihnen wichtig ist. Nach dem Schwerpunkt Wohnen haben Sie sich diesmal in einer Online-Abstimmung mit großer Mehrheit für folgende Frage entschieden: "Europas Zukunft - in welcher Heimat wollen wir leben?" 

In den vergangenen Wochen hat die SZ-Redaktion versucht, Antworten auf diese Frage zu recherchieren. Die Ergebnisse finden Sie gebündelt auf dieser Seite. Und zum Abschluss der Themenwoche Heimat Europa laden wir Sie zu Diskussionsrunden ein (mehr dazu unten).

Das sind die Ergebnisse

Hier wächst Europa zusammen, wo es zusammengehört: Gerade in vielen Grenzregionen spielen Grenzen eigentlich schon lange keine Rolle mehr. Eine große SZ-Reportage zeigt, was die Abschottungstendenzen der jüngeren Vergangenheit für die Menschen dort bedeuten:

Europa, zumal die EU, wird gerade jenseits der verwachsenen Grenzregionen oft missverstanden, Vorurteile halten sich hartnäckig. Aus diesem Grund haben SZ-Autoren das Vereinigte Europa noch einmal durchbuchstabiert - von A bis Z:

Heimat und Europa - wie passt das überhaupt zusammen? Die Nationalisten haben den Heimatbegriff an sich gerissen, die Weltbürger tun sich schwer, dem etwas entgegenzusetzen. Europa muss auch Heimat sein, findet Meinungsressortchef Stefan Ulrich. Im SZ-Format "Pingpong der Positionen" liefert er sich mit Lesern einen Schlagabtausch - hier lesen Sie den initialen Leitartikel von Stefan Ulrich und wie es argumentativ weiterging:

Etliche Menschen haben ihre Antwort schon gefunden. Hier erzählen Prominente und Menschen aus einer Grenzregion, was Heimat für sie persönlich bedeutet und was das mit Europa zu tun hat: 

Dass Grenzen und Zusammengehörigkeit eine Frage der Perspektive sind, zeigt sich übrigens auch ganz schlicht beim Blick auf Daten und Karten. Hier sind einige Beispiele, wie sich das Miteinander in Europa auch anders betrachten lässt:

Wie sehen eigentlich die Deutschen, zumal in in Zeiten von Brexit und Europaskepsis, die Europäische Union und ihre Rolle darin? Und was bedeutet Europa für andere, für Nicht-Europäer? Eine Studie und Berichte von SZ-Korrespondenten aus aller Welt geben Einblick: 

Und was soll aus Europa werden? Die einen wollen mehr davon, die anderen weniger. Welche Kritik an, aber auch welche Visionen es für Europa gibt - hier ein Überblick zum Lesen und Anschauen:

Wie es nach der Recherche weitergeht


Nach Abstimmung, Recherche und einer ersten Gesprächsrunde in Bad Reichenhall haben wir am Samstag, 13. April, mit 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Berchtesgaden, nahe der Grenze zu Österreich, diskutiert. Im Haus der Berge, dem Informationszentrum des Nationalparks Berchtesgaden, ging es um Ideen für Europas Zukunft. Mehr zur Veranstaltung lesen Sie hier, eine Abschlussbilanz der gesamten Europawerkstatt folgt in Kürze.

SZ-Grafik

Wie kann ich sonst noch mitmachen?

Zahlreiche Leser haben am Pingpong der Positionen teilgenommen (siehe auch oben). Oder Sie beteiligen sich an Mitmachaktionen wie dieser: Hier können Sie spielerisch testen, wie europäisch Sie wirklich ticken - im Vergleich zu Tausenden anderen Teilnehmern:

Oder Sie debattieren online mit uns und anderen Leserinnen und Lesern:

Wir halten Sie über Neues aus der Werkstatt regelmäßig auf dieser Seite auf dem Laufenden, bringen die Infos aber auch direkt zu Ihnen: Wenn Sie möchten, stoßen Sie zu unserem WhatsApp-Kanal dazu. Folgen Sie uns auf Twitter (@SZ_Demokratie) und werden Sie Mitglied in unserer Facebook-Gruppe. Mailen Sie uns, was Sie bewegt (mit einem kurzen Hinweis, wenn Sie auch in unseren Verteiler aufgenommen werden möchten). 

Warum das alles?

Weil wir in der Werkstatt Demokratie zu Fragen, die Ihnen wichtig sind, neue Ideen entwickeln wollen. Weil wir hoffen, in diesem Diskurslabor unsere Gespräche und Diskussionen, aber auch unseren Alltag, unser Miteinander ein bisschen besser zu machen. Wie wir uns das vorstellen und warum Streit - guter Streit - dabei so wichtig ist:

Was steckt hinter dem Projekt?

Die Werkstatt Demokratie ist aus zwei SZ-Projekten hervorgegangen: Wir haben sowohl mit dem Democracy Lab als auch mit Die Recherche gute Erfahrungen gemacht und führen in der Werkstatt beides zusammen. Interessierte können - entsprechend dem Prinzip von Die Recherche - über Themen abstimmen und so der Redaktion einen Arbeitsauftrag geben. Und sie können, wie im Democracy Lab, über Ihre Themen online und offline diskutieren. Wir verbinden aber nicht nur Recherche und Diskurs noch stärker, sondern begreifen die Werkstatt Demokratie als etwas, in dem gemeinsam und demokratisch an dem gearbeitet werden kann, was dieses Land bewegt.

.er-layer--intro{background-image:url(_article_intro_image_desktopw2880h2880q70-bef81bdc9d2bf025.jpg);}@media (max-width: 750px){.er-layer--intro{background-image:url(_article_intro_image_mobilew720q70-8fec9b8367499893.jpg);}}.er-parallax--intro{background-image:url(_article_intro_image_desktopw2880h2880q70-bef81bdc9d2bf025.jpg);background-size:cover;}@media (max-width: 750px){.er-parallax--intro{background-image:url(_article_intro_image_mobilew720q70-8fec9b8367499893.jpg);}}.er-project-primary--3{background-image:url(_modules_3_primary_image_desktopw912q70-901dc313d5cd00df.jpg);padding-bottom:56.25%;}.er-project-primary__link--3{padding-bottom:56.25%;}.er-iframe--19 iframe{height:400px;}@media (max-width: 810px){.er-iframe--19 iframe{height:400px;}}@media (max-width: 500px){.er-iframe--19 iframe{height:500px;}}