Werkstatt Demokratie:
Heimat in Europa?

Mitmachen beim Bessermachen in der Werkstatt Demokratie –
das SZ-Projekt, in dem wir neue Ideen für Ihre Themen suchen.

6 Minuten Lesezeit

Was ist wichtig?


Was ist das Problem daran?


Und was können wir besser machen?


Das ist die Werkstatt Demokratie. Ein Projekt, das die SZ gemeinsam mit der Nemetschek Stiftung gestartet hat, um die Menschen in diesem Land miteinander ins Gespräch zu bringen, aber auch um im Gespräch dieses Land gemeinsam besser zu machen. Deswegen fragen wir in der Werkstatt Demokratie erst Sie, was Ihnen wichtig ist. Wir schaffen dann in einer Recherche Fakten und damit die Basis für Diskussionen. Und dabei entwickeln wir gemeinsam neue Ideen und Lösungen. 

Nach dem Schwerpunkt Wohnen in der ersten Runde des SZ-Projekts geht es jetzt um ein neues Thema. In einer Online-Umfrage hat die Frage "Europas Zukunft - in welcher Heimat wollen wir leben?" klar gewonnen. Mehr als 5300 Stimmen wurden abgegeben, die große Mehrheit für Europa und Heimat. Die übrigen beiden Fragen (Wie viel Tourismus verträgt die Natur? sowie Billig, bio, fair - wie geht besser essen?) stießen auf deutlich weniger Interesse. (Mehr zur Abstimmung lesen Sie hier).

Wie geht es jetzt weiter?

Ein klares Votum, das für uns in der Redaktion ein Arbeitsauftrag ist. In den kommenden Wochen werden wir uns mit den verschiedenen Facetten der Frage auseinandersetzen - gemeinsam mit Ihnen. Nicht nur, aber auch im Süden des Landes, an der Grenze, wo sich die Frage noch einmal lauter stellt und wo wir auch zu Gesprächen mit Ihnen sein werden. Am Dienstag, 26. März, sind wir bei Ihnen in Bad Reichenhall, um Ihnen zuzuhören und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, um Ideen, Anregungen oder Recherchehinweise aufzunehmen. 

Wir wollen aber auch wissen, was Sie umtreibt, welche Themen Sie sonst noch interessieren - oder welche Fragen Sie zum Journalismus haben oder dazu, wie wir bei der SZ arbeiten. Egal ob Sie ein bestimmtes Thema mitbringen oder ob Sie einfach nur wissen möchten, wer hinter der Werkstatt Demokratie steht: Am Dienstag, von 10 bis 16 Uhr, kommen wir ins Café am Brunnen, Salzburger Straße 2, in der Reichenhaller Fußgängerzone. Wenn Sie Zeit und Lust haben, schauen Sie vorbei. 

SZ-Grafik

Wo kann ich mitdiskutieren?

Die Ergebnisse unserer Recherchen veröffentlichen wir in einer Themenwoche vom 8. bis 12. April, inklusive Online-Debatten und Mitmach-Aktionen auf SZ.de. Und am Samstag, 13. April, diskutieren wir in Berchtesgaden, nahe der Grenze zu Österreich, mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Heimat in Europa. Im Haus der Berge, dem Informationszentrum des Nationalparks Berchtesgaden, soll es von 13 bis 18 Uhr in  mehreren Workshops um Probleme gehen, aber auch um neue Perspektiven, gute Ideen, mögliche Lösungen. 

Wir freuen uns, wenn Sie im Haus der Berge bei unseren kostenlosen Workshops dabei sind. Und zwar, indem Sie den kurzen Fragebogen unten ausfüllen. Warum das Ganze? Weil wir in der Werkstatt Demokratie eine möglichst vielstimmige Diskussion und einen möglichst breiten Austausch ermöglichen wollen - und dazu Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkriegen wollen. Deswegen fragen wir vorher nach ein paar Eckdaten. Wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt, werden diese im Sinne einer ausgewogenen Mischung vergeben - nicht danach, wer am schnellsten war. Wir sortieren die Anmeldungen und melden uns rechtzeitig mit näheren Infos bei Ihnen. Interessiert? Dann melden Sie sich jetzt verbindlich an:

Wie kann ich sonst noch mitmachen?

Wir freuen uns, wenn Sie Teil der Werkstatt Demokratie werden, auch wenn Sie nicht in Reichenhall oder Berchtesgaden dabei sein können. Sagen Sie uns, welche Aspekte Sie besonders interessieren, oder geben Sie uns Hinweise, wo wir genau recherchieren, mit wem wir sprechen könnten. Diskutieren Sie online mit oder machen Sie mit bei unseren Leseraktionen, die Sie in den kommenden Wochen hier und auf SZ.de finden. 

Wir halten Sie über Neues aus der Werkstatt regelmäßig auf dieser Seite (www.sz.de/werkstattdemokratie) auf dem Laufenden. Wir bringen die Infos aber auch direkt zu Ihnen: Wenn Sie möchten, stoßen Sie zu unserem WhatsApp-Kanal dazu . Folgen Sie uns auf Twitter (@SZ_Demokratie) und werden Sie Mitglied in unserer Facebook-Gruppe. Mailen Sie uns (mit einem kurzen Hinweis, wenn Sie in unseren - anonymen - Verteiler aufgenommen werden möchten). 

Warum das alles?

Weil wir in der Werkstatt Demokratie zu Fragen, die Ihnen wichtig sind, neue Ideen entwickeln wollen. Weil wir hoffen, in diesem Diskurslabor unsere Gespräche und Diskussionen, aber auch unseren Alltag, unser Miteinander ein bisschen besser zu machen. Wie wir uns das vorstellen und warum Streit - guter Streit - dabei so wichtig ist:

Streiten ist wichtig - aber schwierig. Die meisten Menschen empfinden Meinungsverschiedenheiten als belastend, haben Angst vor der Auseinandersetzung und ihren Folgen. Dabei muss Streit, auch wenn es um gesellschaftspolitische Fragen geht, gar nicht stressig sein, er muss auch nicht zu einem emotionalen Schlagabtausch verkommen oder bis hin zum Türenknallen eskalieren. Es geht auch anders - wenn man ein paar Dinge beachtet. Und gerade jetzt ist die Zeit reif für guten Streit:

Entgegen der landläufigen Meinung ist Dialog und Auseinandersetzung allerdings nicht, zumindest nicht automatisch, eine feine Sache. Es gab Initiativen in den vergangenen Jahren, bei denen sich mitunter die Frage stellt, ob manche gutgemeinten Versuche nicht auch schaden. Und auch auf parteipolitischer Ebene knirscht und kracht es zwar oft, aber eher destruktiv als konstruktiv:

Was steckt hinter dem Projekt?

Die Werkstatt Demokratie ist aus zwei SZ-Projekten hervorgegangen: Wir haben sowohl mit dem Democracy Lab als auch mit Die Recherche gute Erfahrungen gemacht und führen in der Werkstatt beides zusammen. Interessierte können - entsprechend dem Prinzip von Die Recherche - über Themen abstimmen und so der Redaktion einen Arbeitsauftrag geben. Und sie können, wie im Democracy Lab, über Ihre Themen online und offline diskutieren. Wir verbinden aber nicht nur Recherche und Diskurs noch stärker, sondern begreifen die Werkstatt Demokratie als etwas, in der gemeinsam und demokratisch an dem gearbeitet werden kann, was dieses Land bewegt.

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