Wie geht es uns?

Seit Beginn der Corona-Beschränkungen schreiben wir gemeinsam mit Ihnen am kollektiven Tagebuch der Krise. Jetzt, wo viel Normalität zurück ist, legen wir das Tagebuch in die Schublade - und blicken zurück.

Corona ist noch da, das Leben geht weiter. Es ist oft von einer „neuen Normalität“ die Rede und zum Glück ist das für viele Menschen in Deutschland und Europa auch so. Solange Infektionszahlen und Ängste niedrig, Arbeiten und Kontakte möglich und sich das Leben vieler nicht mehr allzu sehr von dem vor Corona unterscheidet, legen wir das kollektive Tagebuch, an dem Sie mit uns seit März geschrieben haben, in die Schublade. Und hoffen, dass es dort bleiben kann. Sollte die zweite Welle anrollen, können wir es wieder hervorholen oder gemeinsam etwas Neues versuchen, um gut durch die nächste Phase der Krise zu kommen.

Bis dahin wollen wir vor allem eins: Danke sagen. Ohne Ihre Beiträge wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Mehr als 5000 Menschen haben ihre Geschichten aufgeschrieben, Erfahrungen per Sprachnachricht geschickt oder Videos gedreht. Trauriges war dabei, Bewegendes, aber auch (Vor-)Freude und Tröstliches. Mehr als 10 000 Menschen haben an der Umfrage teilgenommen und mehr als eine Million Mal wurde beim Stimmungsbarometer abgestimmt. Auf dieser Seite blicken wir auf die vergangenen Monate zurück: In den Grafiken unten haben wir das Stimmungsbarometer ausgewertet, um über die gesamte Zeit fassbar zu machen, wie es Ihnen ergangen ist. Gleich darunter finden Sie die aktuellsten Geschichten, die bis Ende Juli eingegangen sind. Und im weiteren Verlauf können Sie sich durch frühere Phasen klicken und sehen, was sich im Laufe der Krise verändert hat. Wir wünschen viel Freude beim Lesen, Hören und Schauen.

Das heutige Stimmungsbild aus bisher 0 Antworten sehen Sie in der Punktegrafik. Geben Sie an, wie es Ihnen gerade geht und verorten Sie sich im kollektiven Stimmungsbild des Tages.

Sie
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Auch beim Blick auf die jüngste Zeit zeigt sich ein überwiegend positives Stimmungsbild. Dass sich die Laune der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuletzt leicht ins Negative zu verschieben scheint, mag mit den steigenden Infektionszahlen zu tun haben, kann aber auch innerhalb der Schwankungsbreite liegen.

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Seit Anfang April haben unsere Leser weit mehr als eine Million Mal beim kollektiven Stimmungsbarometer mitgemacht. Aus der Auswertung aller Antworten ergibt sich ein klares Bild: Die Mehrheit der Teilnehmenden scheint bisher gut durch die Krise gekommen zu sein, insgesamt überwiegen die positiven Einschätzungen (heller Bereich) deutlich.

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„Das Wichtigste: meinen topfitten fast 100-jährigen Papa wiedersehen!“

Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei, doch Verbote wurden gelockert, Gewohnheiten aus dem Leben davor sind in unseren Alltag zurückgekehrt. Wir haben Sie immer wieder gefragt, worauf Sie sich gefreut haben - und was Sie noch vermissen. Vom Singen im Chor über Besuche im Altenheim bis hin zu einem Wiedersehen nach 112 Tagen: Blättern Sie hier durch die eindrücklichsten Antworten, die uns Leser und Leserinnen im Juni und Juli geschickt haben (einfach auf die Kategorien klicken):

Hinter einigen Zuschriften verbirgt sich eine größere Geschichte: ein Problem, von dem andere wissen sollten, ein Schicksal oder Erlebnis, das viele interessiert. In diesen Fällen recherchieren wir weiter und veröffentlichen eigene Interviews oder Berichte:

Nicht nur in Worten, auch per Video haben uns erneut viele Beiträge für das kollektive Tagebuch erreicht - Familie Alberts zum Beispiel setzt statt Netflix auf eigene Filmkunst. In der Hauptrolle: der siebenjährige Leopold. Darunter finden Sie die Videotagebücher der vorigen Wochen.

Viele Leserinnen und Leser haben uns auch Sprachnachrichten für das Corona-Tagebuch geschickt. Die Podcasts, die aus den Zusendungen entstanden sind, finden Sie hier. Eine Leserin hat Corona sogar ein Lied gewidmet:

Die Datenauswertung der großen Leserumfrage zum kollektiven Tagebuch, bei der nicht nur Ihre Erfahrungen, sondern beispielsweise auch Arbeitssituation und Gesundheitszustand abgefragt werden, finden Sie hier. Und darunter eine Analyse zweier großer Studien dazu, wie die Menschen in Deutschland die Gefahr durch Corona einschätzen und was sie von den Verboten halten:

Kurz nach Beginn der Ausgangsbeschränkungen haben wir mit dem kollektiven Tagebuch angefangen und seit dieser Zeit haben Tausende Leserinnen und Leser mit uns daran gearbeitet, es zu füllen. Mehr als 5000 Beiträge wurden uns zugeschickt, weit mehr als erwartet - vielen Dank! Wir können daher leider nicht alle Zuschriften veröffentlichen. Aber wir zeigen hier eine Auswahl seit dem Start des Projekts im März. Die interessantesten, spannendsten und aussagekräftigsten Leser- und Leserinnen-Storys der jeweiligen Wochen können Sie sich mit Klick auf die Fotos anschauen:

Die vierte Phase der Krise
(Neuer Alltag Mitte/Ende Mai)

Die dritte Phase der Krise
(Öffnung Anfang Mai)

Die zweite Phase der Krise
(Lockerungen Ende April)

Die erste Phase der Krise
(Kontaktsperre bis Mitte April)