Wie geht es uns?

Mit dem Beginn der Corona-Beschränkungen 2020 haben wir begonnen, mit Ihnen an einem kollektiven Tagebuch der Krise zu schreiben. Jetzt ist Deutschland wieder im Lockdown – und die Ungewissheit auch nach einem Jahr Corona groß. Wie geht es Ihnen - und wie geht es weiter? Machen Sie mit, schreiben Sie mit.

Das heutige Stimmungsbild aus bisher 0 Antworten sehen Sie in der Punktegrafik. Geben Sie an, wie es Ihnen gerade geht und verorten Sie sich im kollektiven Stimmungsbild des Tages.

Sie
{{ ui.moods.positive }}
{{ ui.moods.negative }}

{{ ui.thanks }}

{{ ui.links.diary.redirectText }}

Beim Blick auf die vergangenen Wochen zeigt sich ein durchwachsenes Stimmungsbild. Dass sich die Laune der Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit Dezember ins Negative zu verschieben scheint, dürfte mit der Verlängerung der Corona-Maßnahmen und ihrer Verschärfung zu tun haben. (Einige Tage haben wir ausgegraut, da deutlich geringere Teilnehmerzahlen an diesen Tagen die Daten verzerren würden.)

  1. 100%
  2. 75%
  3. 50%
  4. 25%
  5. 0%

Zwischen Anfang April und Ende Juli haben unsere Leser weit mehr als eine Million Mal beim kollektiven Stimmungsbarometer mitgemacht. Aus der Auswertung aller Antworten ergibt sich ein klares Bild: Die Mehrheit der Teilnehmenden scheint gut durch die Krise gekommen zu sein, insgesamt überwiegen die positiven Einschätzungen (heller Bereich) deutlich.

  1. 100%
  2. 75%
  3. 50%
  4. 25%
  5. 0%
  1. {{ value.date }}: {{ ui.infolayer[value.date].title }} 22.03.: {{ ui.infolayer['22.03.'].title }} 01.04.: {{ ui.infolayer['01.04.'].title }}

Leben im Corona-Alltag

Die zweite Welle ist da, der Lockdown verlängert. Wie kommen Sie in dieser Phase zurecht? Beantworten Sie mit Hilfe unserer Stimmungsbarometer drei Fragen und vergleichen Sie Ihre Antworten mit denen anderer Teilnehmer.

https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e479829/www/

https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e933258/www/

https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e467560/www/

„Jeder Tag ist ein Kraftakt“

Wir haben Sie aber nicht nur nach Ihrer Stimmungslage gefragt, sondern Sie außerdem gebeten, uns zu schreiben, wie es Ihnen geht im aktuellen Lockdown. Mit dem Homeoffice oder Arbeitgebern, die Büro-Präsenz immer noch einfordern. Mit Homeschooling und Kinderbetreuungsstress. Und mit der Einsamkeit, die Kontaktbeschränkungen mit sich bringen. Das sind Ihre Antworten (zum Ansehen der Geschichten einfach auf das Haus-Symbol klicken): 

Ihre Antworten aus dem Januar

Im kollektiven Tagebuch stellen wir immer wieder Fragen nach Ihrer Stimmung, Ihren Sorgen, Ihrer Meinung. Zuletzt ging es um Impfungen, Ihre persönliche Belastung und die Corona-Maßnahmen. Hier sehen Sie, wie unsere Leserinnen und Leser abgestimmt haben:

In der ersten Frage wollten wir von Ihnen wissen, wie sehr Sie sich durch die Einschränkungen belastet fühlen. Hier sind die Meinungen offenbar geteilt: Viele der mehr als 30 000 Teilnehmenden kommen damit offenbar ganz gut klar (rechts), viele andere empfinden eine starke Belastung.

Ergebnis der Umfrage

In einer zweiten Frage ging es darum, wie unsere Leserinnen und Leser die aktuellen Maßnahmen gegen die Pandemie beurteilen. Und die Mehrheit scheint sie eher für zu locker (links) als für zu strikt zu halten.

Ergebnis der Umfrage

Drittens wollten wir von Ihnen wissen, ob Sie sich impfen lassen wollen. Und hier zeigt sich ein sehr klares Bild, weil die überwiegende Mehrheit sich ziemlich bis sehr sicher impfen lassen will (rechts).

Ergebnis der Umfrage

„Wie verbringen Sie Weihnachten?“ 

Das wollten wir in der vorangegangenen Umfrage im Dezember von Ihnen wissen. Und Sie haben geantwortet – oft voller Optimismus, trotz der zahlreichen Einschränkungen. Viele planen die Feiertage akribisch vom Essen im Freien bis hin zum Familienfoto, für das der Mund-Nasen-Schutz nur ganz kurz abgenommen wird. Andere dagegen sind traurig, weil sie dieses Weihnachten einiges vermissen werden: die große Familienzusammenkunft, das gemeinsame Singen. Doch häufig ist der Frust von einem gewissen Kampfgeist begleitet: „Wir müssen jetzt alle noch ein Weilchen durchhalten, auch wenn es im Herzen weh tut.“

Viele Leserinnen und Leser haben uns auch Sprachnachrichten für das Corona-Tagebuch geschickt. Hier eine kleine Sammlung der Stimmen:

Ein neuer Lockdown, ein neuer Anlauf – über dieses Projekt

Die Zahlen der Corona-Infektionen sind seit dem Herbst wieder in die Höhe geschossen. Als Reaktion wurde das öffentliche Leben erst gedrosselt und dann erneut ganz heruntergefahren: Weihnachten war anders als sonst, die meisten mussten und müssen sich in ihren Plänen einschränken, nur wenig ist erlaubt – ähnlich wie im vergangenen Jahr Frühjahr, als die ersten Kontaktbeschränkungen verhängt wurden und wir das kollektive Tagebuch der Corona-Krise ins Leben riefen.

Damals wollten wir wissen, wie es den Menschen in Zeiten der Pandemie geht, wie sie ihren Alltag organisieren und wie sie mit dem Ausnahmezustand, der unsere Gesellschaft und unser Miteinander verändert hat, umgehen.

Die Beteiligung von Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, war beeindruckend: Mehr als 5000 Menschen haben ihre Geschichten aufgeschrieben, per Sprachnachricht geschickt, Videos gedreht und sogar Lieder komponiert. Trauriges war dabei, Bewegendes, aber auch (Vor-)Freude und Tröstliches. Mehr als 10000 Menschen haben an der Umfrage teilgenommen. Und mehr als eine Million Mal wurde beim Stimmungsbarometer abgestimmt.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Regeln haben wir zunächst das Stimmungsbarometer reaktiviert, um zu erfahren, wie Sie durch diese Phase der Pandemie kommen. Fällt sie leichter, weil Sie sich schon an die Einschränkungen gewöhnt haben? Oder ist es umso schlimmer in der dunklen Jahreszeit?

Vielleicht kommen wir auch etwas besser durch diese Ausnahme-Zeit, wenn wir uns darüber austauschen. Deshalb haben wir erneut gefragt, wie Sie diese Zeit verbringen, und die Antworten hier zusammengefasst.

Vielleicht hilft es auch, wenn wir uns noch einmal damit befassen, wie es im Frühjahr war: Unten finden Sie einen Link zu unserem Archiv der Leser-Geschichten, Videos und Audiobeiträge, die bis Ende Juli eingegangen sind.